Wildtiermanagement statt Jagd – Nachahmenswert (VGT.AT)

Wildtierpopulationen regulieren sich offensichtlich ohne Jagd von selbst.

40 Jahre Jagdverbot im Kanton Genf – eine Bestandsaufnahme
Welche Auswirkungen hat das Jagdverbot, dass im Kanton Genf seit 1974 gilt? Seitdher gibt es dort keine Jagd mehr, aber ein professionelles Wildtiermanagement.

Kommen wir ohne die Jagd aus oder nicht? Wie oft hören wir, dass die Populationen vieler Wildtiere, oder zumindest der Paarhufer, reguliert werden müssen, weil sie sonst überhand nehmen. Fehlen Luchs, Wolf und Bär? Oder bedeutet das Überhandnehmen lediglich einen Profitverlust für Forst- und Landwirtschaft? Oder ist es tatsächlich auch für die betroffenen Tiere und/oder ihr Ökosystem besser, wenn Menschen regulierend eingreifen? Zahlen und Fakten als Antwort auf diese Fragen zu finden ist sehr schwer. Niemand hat dazu ein ausreichend umfassendes Experiment durchgeführt. Jene winzigen Regionen in Österreich, in denen nicht gejagt wird, sind so mit bejagten Revieren verzahnt und verflochten, dass man nicht sagen kann, was passieren würde, wenn es tatsächlich völlig ungeregelte Populationen von Paarhufern ohne Fütterungen gäbe.

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